Die dritte Nacht
Es begann harmlos. Als Jana in ihre neue Wohnung zog, fiel ihr sofort auf, wie still es dort war. Kein Straßenlärm, keine Nachbarn, nicht einmal das übliche Knarren alter Häuser. Nur diese seltsame, fast greifbare
Es begann harmlos. Als Jana in ihre neue Wohnung zog, fiel ihr sofort auf, wie still es dort war. Kein Straßenlärm, keine Nachbarn, nicht einmal das übliche Knarren alter Häuser. Nur diese seltsame, fast greifbare
Der Regen hatte gerade aufgehört, als er den schmalen Kiesweg entlangging. Die Luft roch nach nasser Erde und kaltem Herbst, und jeder Schritt knirschte leise unter seinen Schuhen. Er kannte den Weg inzwischen auswendig –
Der Abend hing noch warm über der Stadt, als Lara die Haustür hinter sich zuzog. Die Straßen glühten in einem sanften Orange, als hätten sie den Tag noch nicht ganz losgelassen. Neben ihr trottete Milo,
Es war ein ganz gewöhnlicher Dienstagabend. Regen lag schwer in der Luft, als hätte der Himmel beschlossen, alles auf einmal loszuwerden. Die Buslinie 142 kämpfte sich durch den Feierabendverkehr, während die Scheiben von innen beschlugen
Es war ein ganz normaler Dienstagabend – zumindest sah es von außen so aus. In der kleinen Wohnung brannte Licht in der Küche, und aus dem Wohnzimmer flackerte leise der Fernseher. Doch hinter der Tür
Jeden Morgen stand Lara einen Moment länger vor dem Spiegel, als sie eigentlich wollte. Nicht, weil sie sich gern betrachtete – sondern weil sie sich sammelte. Tief durchatmen, Schultern straffen, ein leises „Du schaffst das“
Leonie zog die Kapuze tiefer ins Gesicht, während sie den Schulhof überquerte. Es war, als würde sie sich damit ein kleines Stück unsichtbar machen können. Doch die Stimmen hinter ihr drangen trotzdem durch. „Na, wieder
Es war einer dieser grauen Nachmittage, an denen der Himmel nicht wusste, ob er richtig regnen oder einfach nur trüb bleiben wollte. Tom stand an der Bushaltestelle, die Hände tief in den Taschen seiner Jacke
Es war ein ganz normaler Mittwochmorgen, wie ihn jeder kennt. Der Wecker klingelte zu früh, der Kaffee war ein bisschen zu schwach und draußen hing noch dieser graue Schleier über der Stadt, der alles langsamer