Zwischen Schlaf und Morgen
Als Miriam an diesem Abend nach Hause kam, war es kurz nach halb elf. Sie stellte ihre Tasche neben der Wohnungstür ab, schlüpfte aus den Schuhen und blieb einen Moment im Flur stehen. Aus der
Als Miriam an diesem Abend nach Hause kam, war es kurz nach halb elf. Sie stellte ihre Tasche neben der Wohnungstür ab, schlüpfte aus den Schuhen und blieb einen Moment im Flur stehen. Aus der
Jeden Morgen nahm Lea denselben Schulbus. Und jeden Morgen hoffte sie, dass der Platz neben ihr frei bleiben würde. Nicht weil sie allein sein wollte – sondern weil sie Angst hatte, wer sich sonst neben
Es war ein grauer Dienstagmorgen, als Leon wie jeden Tag den Schulhof betrat. Die Blätter raschelten unter seinen Schuhen und der kalte Wind zog durch seine dünne Jacke. Seine schwarze Mütze hatte er tief ins
Leonie starrte auf ihr Heft, doch die Linien verschwammen vor ihren Augen. Die Worte, die sie eben noch schreiben wollte, waren plötzlich ganz weit weg. Stattdessen hallte nur ein Satz in ihrem Kopf nach: „Wir
Der Regen hatte gerade aufgehört, als er den schmalen Kiesweg entlangging. Die Luft roch nach nasser Erde und kaltem Herbst, und jeder Schritt knirschte leise unter seinen Schuhen. Er kannte den Weg inzwischen auswendig –
Der Abend hing noch warm über der Stadt, als Lara die Haustür hinter sich zuzog. Die Straßen glühten in einem sanften Orange, als hätten sie den Tag noch nicht ganz losgelassen. Neben ihr trottete Milo,
Es war ein ganz gewöhnlicher Dienstagabend. Regen lag schwer in der Luft, als hätte der Himmel beschlossen, alles auf einmal loszuwerden. Die Buslinie 142 kämpfte sich durch den Feierabendverkehr, während die Scheiben von innen beschlugen
Es war ein ganz normaler Dienstagabend – zumindest sah es von außen so aus. In der kleinen Wohnung brannte Licht in der Küche, und aus dem Wohnzimmer flackerte leise der Fernseher. Doch hinter der Tür