Die dritte Nacht
Es begann harmlos. Als Jana in ihre neue Wohnung zog, fiel ihr sofort auf, wie still es dort war. Kein Straßenlärm, keine Nachbarn, nicht einmal das übliche Knarren alter Häuser. Nur diese seltsame, fast greifbare
Es begann harmlos. Als Jana in ihre neue Wohnung zog, fiel ihr sofort auf, wie still es dort war. Kein Straßenlärm, keine Nachbarn, nicht einmal das übliche Knarren alter Häuser. Nur diese seltsame, fast greifbare
Das Wasser lag ruhig da, eine trügerische Stille unter der flirrenden Sonne. Weit draußen, wo das Blau dunkler wurde, glitt etwas Unsichtbares durch die Tiefe. Kein Geräusch, kein Zeichen – nur Bewegung. Der weiße Hai
Der Mond hing schwer über dem alten Viertel, sein fahles Licht warf lange Schatten über den verwilderten Spielplatz. Die rostige Schaukel quietschte im Wind, das Karussell drehte sich langsam, obwohl niemand es berührte. Kein Kind
Kapitel 1 – Das verlassene Haus Eine Gruppe von Freunden entdeckt tief im Wald ein altes, zerfallenes Herrenhaus. Niemand weiß, wem es gehört hat, doch die Dorfbewohner warnen sie: „Dort drin hört ihr Stimmen, die
Tief im Herzen eines düsteren, vergessenen Waldes, verborgen hinter Nebelschwaden und knorrigen Bäumen, stand ein Pfefferkuchenhaus – verziert mit süßem Zuckerguss, kandierten Fenstern und einem Dach aus Lebkuchenplatten. Es war ein verlockender Anblick, der wie
Berlin, 3. November 2027. Ein kühler Wind blies durch die leeren Straßen rund um den Alexanderplatz. Normalerweise herrschte hier zu jeder Tages- und Nachtzeit geschäftiges Treiben, doch nun war es still. Unnatürlich still. Nur das