Zwischen Abschied und Anfang
Leonie starrte auf ihr Heft, doch die Linien verschwammen vor ihren Augen. Die Worte, die sie eben noch schreiben wollte, waren plötzlich ganz weit weg. Stattdessen hallte nur ein Satz in ihrem Kopf nach: „Wir
Leonie starrte auf ihr Heft, doch die Linien verschwammen vor ihren Augen. Die Worte, die sie eben noch schreiben wollte, waren plötzlich ganz weit weg. Stattdessen hallte nur ein Satz in ihrem Kopf nach: „Wir
Es begann harmlos. Als Jana in ihre neue Wohnung zog, fiel ihr sofort auf, wie still es dort war. Kein Straßenlärm, keine Nachbarn, nicht einmal das übliche Knarren alter Häuser. Nur diese seltsame, fast greifbare
Der Regen hatte gerade aufgehört, als er den schmalen Kiesweg entlangging. Die Luft roch nach nasser Erde und kaltem Herbst, und jeder Schritt knirschte leise unter seinen Schuhen. Er kannte den Weg inzwischen auswendig –
Als Liora an diesem Morgen erwachte, war die Luft anders. Sie roch nach Magie – süß, wie blühende Nachtblumen, und zugleich elektrisch, als würde etwas Großes bevorstehen. Die kleine Elfe strich sich eine bunte Haarsträhne
Der Abend hing noch warm über der Stadt, als Lara die Haustür hinter sich zuzog. Die Straßen glühten in einem sanften Orange, als hätten sie den Tag noch nicht ganz losgelassen. Neben ihr trottete Milo,
Es war ein ganz gewöhnlicher Dienstagabend. Regen lag schwer in der Luft, als hätte der Himmel beschlossen, alles auf einmal loszuwerden. Die Buslinie 142 kämpfte sich durch den Feierabendverkehr, während die Scheiben von innen beschlugen
Es war ein ganz normaler Dienstagabend – zumindest sah es von außen so aus. In der kleinen Wohnung brannte Licht in der Küche, und aus dem Wohnzimmer flackerte leise der Fernseher. Doch hinter der Tür
Jeden Morgen stand Lara einen Moment länger vor dem Spiegel, als sie eigentlich wollte. Nicht, weil sie sich gern betrachtete – sondern weil sie sich sammelte. Tief durchatmen, Schultern straffen, ein leises „Du schaffst das“